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Methodik

Wie wir arbeiten, und wo es endet.

Research ist nur so gut wie seine Nachvollziehbarkeit. Hier steht, worauf wir uns stützen und was wir ausdrücklich nicht behaupten.

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Datenbasis

Der Earnings-Tag stützt sich auf Termin- und Ergebnisdaten der Börsen- und Datenanbieter, auf die Historie der letzten Quartale und, bei den größten Werten, auf die Preise am Optionsmarkt. Zentrale Zahlen werden gegen eine zweite Quelle geprüft. Weichen die Quellen ab, steht das in der Analyse.

Wir nennen keine Zahl, die wir nicht belegen können. Fehlt ein Wert, lassen wir ihn weg, statt ihn zu schätzen.

2

Auswahl der Handelsideen

Wir betrachten Trend, Momentum und anstehende Quartalszahlen. Eine Long-Idee passt eher in einen intakten Aufwärtstrend, eine Short-Idee eher nach einem Trendbruch. Stopp und Zielzonen leiten wir als Orientierung aus der üblichen Schwankungsbreite des Wertes ab.

Eine Handelsidee ist ein Gedankenbeispiel. Sie sagt, wie wir eine Lage unter Umständen angehen würden, und enthält immer das Gegenargument und das Risiko. Sie ist keine Aufforderung, den Wert zu kaufen oder zu verkaufen.

3

Interessenkonflikte

Vor jeder Handelsidee prüfen wir den Bestand und die Umsätze des Verantwortlichen in dem Wert für die vergangenen zwölf Wochen. Gibt es einen Treffer, erscheint die Idee nicht. Ist die Prüfung nicht möglich, wird nichts veröffentlicht.

Nur bei sauberer Prüfung steht in der Idee die Zeile, dass der Wert weder gehalten noch in diesem Zeitraum gehandelt wurde.

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Offene Trefferliste

Wir halten unsere Einschätzungen mit Datum fest und werten sie später gegen den Markt aus. Die Auswertung enthält auch die Fehlschläge. Die Wochenbilanz erscheint im Telegram-Kanal.

Grenzen

Was wir nicht behaupten.

Wir haben einfache Auswahlregeln gegen historische Daten getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Allein mit Regeln schlägt man den Markt nicht verlässlich. Deshalb verkaufen wir keine Formel und keine Überrendite, sondern Einordnung, Begründung und Transparenz.

Rückrechnungen sind kein Beleg für künftige Ergebnisse. Börsenkurse können fallen, auch bei guter Begründung. Beim Handel mit Aktien und Optionen ist der Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich.